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Betreuung des Praktikumsversuchs Beamforming im Wintersemester

Für das Wintersemester 2017/2018 wird noch ein(e) Betreuer(in) für den Versuch Beamforming beim Praktikum für Nachrichtentechnik gesucht.

 

Durch Beamforming, auch akustische Kamera genannt, können akustische Quellen im Raum geortet und unterdrückt werden. Durch einfache Rechenoperationen und mit Hilfe von 4 Kugelmikrofonen werden in diesem Versuch verschiedene Experimente durchgeführt, bei denen eine Schallquelle, die aus einer bestimmten Richtung auf die Mikrofone auftrifft, unterdrückt wird. Schallquellen aus anderen Richtungen werden hingegen wie gewohnt aufgezeichnet.

 

Vorkenntnisse: Praktikum für Nachrichtentechnik bereits selber absolviert (kein muss, aber optimal), mindestens Digitale Signalverarbeitung sollte bereits bestanden sein.

 

Dauer: Ca. 6 Termine a 3h + Vorbereitung, je nach Anzahl der Teilnehmer (3 Monate Vertrag)

 

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ein Nachweis ist beizufügen.

 

Bei Interesse oder Fragen, melden Sie sich bei:

Patrick Meyer, IfN, Raum 311, Tel.: 391-2453, Email: meyer@ifn.ing.tu-bs.de

 

Implementierung von Funktionen für ein Software Defined Radio Toolkit

Bei der Entwicklung von neuen Übertragungssystemen wie "Tower Overlay über LTE-A+/5G", DOCSIS 3.1 oder DAB+ wird heutzutage häufig der so genannte Software Defined Radio (SDR) Ansatz verwendet. Gegenüber dem klassischen Hardware-Entwurfes ist SDR wesentlich flexiblerer und schneller zu entwickeln, wodurch neue Systeme auch schon während der Entwicklung live vorgeführt werden können. Am Institut für Nachrichtentechnik (IfN) wurde zu diesem Zweck ein SDR-Toolkit entwickelt, welcher auch die Grundlage vieler unserer Demonstratoren bildet. Auch die vom IfN realisierten Feldtests, z.B. am Eiffelturm in Paris, basieren auf SDR-Ansätze.

 

Bei der Weiterentwicklung dieses SDR-Toolkits fallen häufig kleinere Arbeiten, wie z.B. die Implementierung von Funktionen oder das Anpassen von Strukturen, an und wir suchen daher Verstärkung für unser Team. Grundlegende Programmierkenntnisse (idealerweise in C++) sowie ein generelles Interesse an Softwareentwicklung und Themen der digitalen Signalverarbeitung sollten hierfür mitgebracht werden.

 

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ein Nachweis ist beizufügen.

 

Bei Interesse oder Fragen, melden Sie sich bei:

Lucca Richter, IfN, Raum 215, Tel.: 391-2486, Email: richter@ifn.ing.tu-bs.de oder

Daniel Rother, IfN, Raum 215, Tel.: 391-2408, Email: rother@ifn.ing.tu-bs.de

 

Betreuung des Versuches HbbTV-Applikationsentwicklung (Nachrichtentechnisches Praktikums)

Mit Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV) können Anwendungen aus dem Internet auf Fernsehgeräten dargestellt und bedient werden. Bei diesen Anwendungen handelt es sich um Applikationen – Apps – wie sie aus der Smartphone-Welt bekannt sind.

 

Im Rahmen dieses Hiwi-Jobs soll der Versuch HbbTV-Applikationsentwicklung im Rahmen des Praktikums für Nachrichtentechnik betreut werden. Dabei werden ca. 6 studentische Gruppen bei dem Versuch begleitet. Grundlagen in HTML, CSS und JavaScript sind wünschenswert, jedoch nicht notwendig. Der HiWi-Job hat einen Gesamtumfang von 30 Stunden.

 

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ein Nachweis ist beizufügen.

 

Kontakt:

Lucca Richter, Institut für Nachrichtentechnik, Raum 215, Tel.: 0531 391-2486, Email: richter@ifn.ing.tu-bs.de

 

Implementierung eines Emotionserkenners

Im Rahmen eines Forschungsprojektes soll ein auf Sprache basierender Emotionserkenner für den Einsatz in mobilen Endgeräten entwickelt werden. Der Großteil der aktuell existierenden Emotionserkenner arbeitet auf Bildsignalen, in dem Gesichtsausdrücke gelernt und gedeutet werden. Sprachbasierte Emotionserkenner sind dagegen nur sehr vereinzelt vorhanden und werden in der Regel am PC und in kontrollierten Umgebungen betrieben. Die große Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, auf "beliebigen" Endgeräten und in "beliebigen" Umgebungen einen brauchbaren und vor allem robusten Emotionserkenner zu entwickeln.

Ein wichtiger Teil dieses Projektes stellt die Extraktion der Sprachmerkmale dar. Gesucht wird ein Student mit guten C++ Kenntnissen, um eine onlinefähige Merkmalsextraktion zu implementieren, sowie zur weiteren Unterstützung in diesem Projekt. Kenntnisse der digitalen Signalverarbeitung, sowie der Sprachkommunikation oder Mustererkennung sind von großem Vorteil.

 

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bei Interesse oder Fragen, melden Sie sich bei:

 

Patrick Meyer, IfN, Raum 311, Tel.: 391-2453, Email: meyer@ifn.ing.tu-bs.de

 

Entwicklung einer Rechnerübung mit Hilfe von SDR (Software Defined Radio)

Heutige PCs sind leistungsfähig genug, um selbst hoch-komplexe Übertragungssysteme wie DVB-T2 oder LTE in Echtzeit decodieren zu können. Die Implementierung erfolgt dabei ausschließlich in Software, was gegenüber der früher verwendeten Hardware-Entwicklung den Vorteil hat, wesentlich flexibler zu sein. Zusätzlich können durch diesen Software Defined Radio (SDR) Ansatz (Arbeits-)Zeit und Kosten eingespart werden. Aufgrund dieser Vorteile hat sich SDR z.B. in der Forschung und Entwicklung durchgesetzt und auch die vielen am Institut für Nachrichtentechnik (IfN) entwickelten Demonstratoren basieren auf SDR.

Aber auch in der Lehre bietet SDR viele Vorteile: So kann das in der Vorlesung erworbene theoretische Wissen ganz praktisch und "live" angewendet werden. Wie funktioniert beispielsweise die Synchronisierung auf ein Signal oder wie verhalten sich unterschiedliche Fehlerschutzverfahren? Wo und wie innerhalb des Signals findet der Nutzer die für ihn relevanten Daten und was bedeuten Übertragungsfunktion und Impulsantwort in der Realität?

Im Rahmen dieses Hiwi-Jobs soll deshalb eine Rechnerübung entwickelt werden, in der u.a. die oben gestellten Fragen beantwortet werden. Dies soll am Beispiel eines einfachen Empfängers, z.B. für DAB+ (digitales Radio), erfolgen. Dabei kann auf ein IfN-eigenes SDR-Toolkit zurückgriffen werden, in dem viele Algorithmen bereits implementiert sind und welches allgemeine Funktionen, wie das Verknüpfen dieser Algorithmen oder das Kompilieren des Quellcodes, übernimmt.

Grundlegende Programmierkenntnisse (idealerweise in C++) sowie von Themen der digitalen Signalverarbeitung sollten hierfür mitgebracht werden.

Wenn Du jetzt Interesse oder Fragen bzgl. dieses Hiwi-Jobs haben solltest, komm am besten einfach Mal bei mir vorbei oder schreib mir eine E-Mail.

 

Ansprechpartner:

Daniel Rother, IfN, Raum 215, Tel.: 391-2408, Email: rother@ifn.ing.tu-bs.de und

Lucca Richter, IfN, Raum 215, Tel.: 391-2486, Email: richter@ifn.ing.tu-bs.de

 

HiWi Stellen

Die Verfügbarkeit der HiWi-Stellen kann am Institut erfragt werden. 

 
 

Letzte Änderung: Dienstag, 17. Oktober 2017